Ölpumpen sind unverzichtbare Komponenten in Motoren, Industriemaschinen und Hydrauliksystemen, da sie die kontinuierliche Ölzirkulation zur Schmierung, Kühlung und Druckregulierung gewährleisten. Kernstück vieler Ölpumpen ist das Zahnradgetriebe, das die Rotationsenergie in Fördermenge umwandelt. Zahnradgetriebene Ölpumpen werden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, Präzision und der Fähigkeit, unter wechselnden Betriebsbedingungen einen gleichmäßigen Förderstrom aufrechtzuerhalten, bevorzugt in der Automobil-, Schiffs- und Schwerindustrie eingesetzt.
Ein typisches Ölpumpen-Zahnradset besteht aus zwei oder mehr Zahnrädern in einem eng anliegenden Gehäuse. Durch die Rotation der Zahnräder wird Öl zwischen den Zähnen und dem Pumpengehäuse eingeschlossen und vom Einlass zum Auslass transportiert. Der Eingriff der Zahnräder dichtet ab, verhindert Rückfluss und gewährleistet eine effiziente Ölförderung. Dieser einfache, aber hocheffektive Mechanismus sorgt für Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit, weshalb Zahnradpumpen in vielen Branchen nach wie vor bevorzugt eingesetzt werden.
In Ölpumpen-Getriebesätzen werden üblicherweise verschiedene Zahnradtypen verwendet, die jeweils spezifische Leistungsmerkmale aufweisen.
1. Stirnräder
Stirnräder sind die am häufigsten verwendeten Zahnräder in Ölpumpen. Dank ihrer geraden, parallel zur Zahnradachse verlaufenden Zähne sind sie einfach herzustellen und hocheffizient. Stirnradölpumpen gewährleisten einen gleichmäßigen Förderstrom und eignen sich daher ideal für Automobilmotoren und kleinere Hydrauliksysteme. Ihre einfache Bauweise sorgt zudem für Wirtschaftlichkeit und eine lange Lebensdauer.
2. Schrägverzahnte Zahnräder
SchrägverzahnungDie schrägverzahnten Zähne ermöglichen einen ruhigeren und leiseren Lauf im Vergleich zu Stirnrädern. Durch den sanften Zahneingriff werden Geräusche und Vibrationen reduziert und gleichzeitig die Belastbarkeit erhöht. Ölpumpen mit Schrägverzahnung kommen häufig in Anwendungen zum Einsatz, die einen höheren Druck und Wirkungsgrad erfordern, wie beispielsweise in Schwermaschinen und Hochleistungsmotoren.
3. Gerotor-Zahnräder
Ein Gerotor-Satz besteht aus einem Innen- und einem Außenrotor mit unterschiedlicher Zähnezahl. Durch die Rotation des Innenrotors wird der Außenrotor angetrieben, wodurch variable Kammern entstehen, die Öl ansaugen und ausstoßen. Gerotorpumpen sind kompakt, effizient und erzeugen hohe Fördermengen, weshalb sie in Kfz-Getrieben und Schmiersystemen für kompakte Maschinen weit verbreitet sind.
4. Nockenräder
Drehkolbenpumpen nutzen Zahnräder mit weniger, dafür größeren Nocken, die ineinandergreifen, um Öl zu fördern. Obwohl sie nicht so viel Druck erzeugen wie Stirn- oder Schrägverzahnungspumpen, eignen sie sich hervorragend für höhere Viskositäten und einen gleichmäßigen Ölfluss. Dadurch sind sie für bestimmte industrielle Schmiersysteme geeignet, in denen dickflüssigere Öle verwendet werden.
5. Innenverzahnung
Innenzahnradpumpen nutzen ein Zahnradsystem, bei dem ein Zahnrad in ein anderes greift. Diese Konstruktion sorgt für einen sehr ruhigen und leisen Betrieb bei gleichzeitig hervorragender Saugleistung. Sie werden häufig in Hydrauliksystemen und speziellen Schmiersystemen eingesetzt, die eine kontinuierliche und präzise Ölzufuhr erfordern.
6. Schneckengetriebe
Schneckengetriebe werden im Allgemeinen nicht direkt im Pumpenteil von Ölpumpen eingesetzt.
In bestimmten Fällen kann ein Schneckengetriebe jedoch als externes Untersetzungsgetriebe zum Antrieb der Ölpumpe dienen. Beispielsweise kann in großen Maschinen oder Industrieanlagen, in denen die Pumpe eine niedrige Drehzahl und ein hohes Drehmoment erfordert, ein Schneckengetriebe vor dem Antrieb der Ölpumpe in die Antriebskette eingebaut werden.
Zu den Vorteilen zählen eine kompakte Bauweise und ein hohes Reduktionsverhältnis, während die Nachteile in einem geringeren Wirkungsgrad und einer höheren Wärmeentwicklung liegen.
Kegelräder werden im Kerngetriebe von Standardölpumpen nur selten eingesetzt, da diese Pumpen in erster Linie auf Parallelwellen- oder Innen-/Außenverzahnungsstrukturen basieren.
Kegelräder können dennoch in Anwendungen eingesetzt werden, die eine Änderung der Übertragungsrichtung erfordern. Beispielsweise kann bei beengten Platzverhältnissen und wenn die Ölpumpe aus einem anderen Winkel mit Energie versorgt werden muss, ein Paar Kegelräder verwendet werden, um die Kraft auf die Pumpe zu übertragen. Anschließend übernimmt das Getriebe der Pumpe die Ölförderung.
Wir von Belon Gear sind spezialisiert auf die kundenspezifische Entwicklung und Fertigung von Ölpumpen-Zahnradsätzen für spezifische Anwendungen. Unsere Expertise umfasst ein breites Spektrum an Zahnradtypen, von hochpräzisen Stirnrädern bis hin zu komplexen Gerotor-Baugruppen. So stellen wir sicher, dass jede Lösung höchsten Ansprüchen an Zuverlässigkeit und Effizienz genügt. Durch die Kombination fortschrittlicher Materialien, präziser Bearbeitung und strenger Qualitätskontrollen bieten wir Zahnradsätze, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen eine gleichbleibende Schmierleistung gewährleisten.
Der Produktionsprozess für diesesStirnradsind wie folgt:
1)Rohmaterial
2) Schmieden
3) Vorwärmen und Normalisieren
4) Grobdrehen
5) Fertigdrehen
6) Wälzfräsen
7) Wärmebehandlung Aufkohlen 58-62 HRC
8) Kugelstrahlen
9) Außen- und Bohrungsschleifen
10) Zahnradschleifen
11) Reinigung
12) Bewertung
Verpackung und Lager