Zahnräder bilden die Grundlage moderner Kraftübertragungssysteme. Sie gewährleisten eine gleichmäßige Drehmomentübertragung, präzise Bewegungssteuerung und langfristige Zuverlässigkeit in Branchen von der Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zu …RobotikZahnräder spielen eine wichtige Rolle im Bergbau und bei erneuerbaren Energien. Doch selbst präzise gefertigte Zahnräder können bei extremen Belastungen, mangelhafter Schmierung oder unzureichender Wartung ausfallen. Um zuverlässigere Systeme zu entwickeln und zu betreiben, müssen Ingenieure die häufigsten Ausfallmechanismen von Zahnrädern und deren Ursachen verstehen.

1. Zahnbiegeermüdung
Eine der häufigsten Ausfallarten ist die Zahnbiegeermüdung, die an der Zahnwurzel durch wiederholte zyklische Belastungen auftritt. Risse entstehen an der Zahnwurzelverrundung und breiten sich allmählich aus, bis der Zahn bricht. Eine sorgfältige Konstruktion, die Wahl des richtigen Werkstoffs und eine angemessene Wärmebehandlung sind entscheidend, um dieses Risiko zu minimieren.
2. Kontaktermüdung (Lochfraß und Abplatzungen)
Lochfraß ist ein Phänomen der Oberflächenermüdung, das durch wiederholte Hertzsche Spannungen verursacht wird. Kleine Vertiefungen bilden sich an der Zahnflanke, was zu rauen Oberflächen und verstärkten Vibrationen führt. Abplatzungen, eine schwerwiegendere Form, äußern sich in größeren Oberflächenabplatzungen, die die Leistung des Zahnrads erheblich beeinträchtigen. Hochwertige Werkstoffe und eine präzise Oberflächenbearbeitung können diese Ausfälle verzögern.
3. Tragen
Verschleiß ist ein allmählicher Materialverlust an der Zahnoberfläche, häufig bedingt durch Verunreinigungen in Schmierstoffen oder mangelhafte Schmierpraktiken. Abrasive Partikel beschleunigen den Oberflächenverschleiß, erhöhen das Zahnflankenspiel und verringern die Effizienz. Effektive Filtersysteme und saubere Schmierung sind daher entscheidende Präventionsmaßnahmen.
4. Abrieb und Kratzer
Bei unzureichender Schmierung unter hoher Belastung und Drehzahl kommt es zu Fressverschleiß, da die Zahnoberflächen verschmelzen und sich voneinander lösen. Riefenbildung ist ein verwandter adhäsiver Verschleißprozess, bei dem Material zwischen den Zähnen übertragen wird. Beide führen zu erheblichen Oberflächenschäden und einem raschen Funktionsverlust. Die Verwendung der richtigen Schmierstoffviskosität und geeigneter Additive hilft, diese Schäden zu vermeiden.
5. Plastische Verformung
Überlastungen, die die Streckgrenze des Materials überschreiten, können Zahnräder plastisch verformen. Dies verändert die Zahngeometrie, was zu schlechtem Eingriff und erhöhten Spannungskonzentrationen führt. Die Vermeidung von Überlastungen durch eine korrekte Systemauslegung ist daher unerlässlich.
6. Risse und Zahnbruch
Risse können durch Oberflächenfehler, Materialeinschlüsse oder Eigenspannungen aus der Wärmebehandlung entstehen. Werden sie nicht frühzeitig erkannt, breiten sie sich bis zum vollständigen Zahnbruch aus und beeinträchtigen das gesamte Getriebe. Zerstörungsfreie Prüfverfahren und die Sicherstellung der Materialqualität sind wirksame Schutzmaßnahmen.
7. Korrosion
Chemische Reaktionen mit Feuchtigkeit oder aggressiven Schmierstoffen führen zu Korrosion, schwächen die Zahnoberfläche und beschleunigen den Verschleiß. Zahnräder aus Edelstahl oder mit Beschichtung werden häufig in Umgebungen eingesetzt, in denen Korrosionsbeständigkeit entscheidend ist, wie beispielsweise in der Lebensmittelverarbeitung oder in der Schifffahrt.
8. Reiben
Reibkorrosion tritt auf, wenn an Kontaktflächen, insbesondere in Keilwellen und Kupplungen, kleine oszillatorische Bewegungen auftreten. Sie führt zu lokalem Verschleiß, Oxidation und Rissbildung. Korrekte Passungstoleranzen und Oberflächenbehandlungen verringern das Reibkorrosionsrisiko.
9. Profilabweichungen
Fertigungs-, Wärmebehandlungs- oder Verformungsfehler können zu Abweichungen im Zahnprofil führen. Diese Ungenauigkeiten beeinträchtigen den reibungslosen Zahneingriff, erhöhen Geräusche und Vibrationen und verkürzen die Lebensdauer. Präzisionsbearbeitung und strenge Qualitätskontrolle sind daher unerlässlich, um dieses Problem zu vermeiden.

Warum das Verstehen von Fehlern wichtig ist
Jeder Ausfallmechanismus eines Getriebes liefert wertvolle Erkenntnisse für Ingenieure und Bediener. Durch die Untersuchung dieser Mechanismen können Unternehmen optimierte Konstruktionsstrategien, Schmierverfahren, Materialauswahl und vorausschauende Wartungstechniken entwickeln. Dieses Wissen gewährleistet höhere Effizienz, geringere Ausfallzeiten und eine längere Lebensdauer kritischer Getriebesysteme.
AtBelon GearWir integrieren fortschrittliche Bearbeitungstechniken, Expertise in der Wärmebehandlung und strenge Qualitätskontrollen, um Ausfallrisiken zu minimieren. Unsere Mission ist es, nicht nur Zahnräder herzustellen, sondern auch deren Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit selbst in anspruchsvollsten Anwendungen zu gewährleisten.
Die Stärke eines Zahnrads liegt nicht nur in seinem Material, sondern auch darin, wie gut wir seine potenziellen Ausfälle verstehen und verhindern können.
#BelonGear #Getriebetechnik #Fehleranalyse #Kraftübertragung #Ingenieurinnovation #Vorhersagewartung
Veröffentlichungsdatum: 08.09.2025



